5 Tipps wie Sie leichter eine Entscheidung treffen.

von | 26.07.2020 | Achtsamkeit, Allgemein, Selbstvertrauen

Zählen auch Sie zu den Menschen, die viel zu viel nachdenken und nur schwer eine Entscheidung treffen können?

Wenn eine Entscheidung gefällt werden muss, besonders wenn es eine Schwerwiegende ist, entsteht im Kopf ein ständiges Hin und Her der Gedanken. Man geht die Optionen immer wieder durch, durchleuchtet sie von allen Seiten und kommt trotzdem keinen Schritt weiter. Jeder Gedanke wird auf die Waagschale gestellt, ganz genau geprüft, wieder und wieder auseinandergenommen und in Zweifel gestellt. Je schwerer man sich mit der Entscheidung tut, desto mehr Sorgen und Ängste mischen sich mit ein und machen es einem noch schwerer eine Wahl zu treffen. Man fühlt sich überfordert, orientierungslos und im Gedankendurcheinander verloren.

Warum nur tut man sich mit manchen Entscheidungen so schwer?

Jeden Tag trifft man unzählige Entscheidungen blitzschnell aus dem Bauch heraus:

  • Stehe ich auf oder bleibe ich noch 5 Minuten liegen?
  • Was ziehe ich heute an?
  • Putze ich mir zuerst die Zähne oder gehe ich zuerst duschen?
  • Was esse ich zum Frühstück?
  • Trinke ich Kaffee oder Tee?
  • Ziehe ich eine Jacke an, wenn ich das Haus verlasse, oder gehe ich ohne?
  • Fahre ich mit dem Auto zur Arbeit oder nehme ich das Rad?
  • Verabrede ich mich zur Mittagspause?
  • Esse ich einen gesunden Apfel oder doch lieber ein Croissant?

All dies sind Entscheidungen, die einem so leicht fallen, dass sie nicht mal als Entscheidung wahrgenommen werden. Diese Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus geschlossen und fallen einem deswegen so leicht, weil man nicht hin und her überlegt, nicht alles abwägt, sondern sie einfach trifft. Bei einer Entscheidung haben Sie immer die 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass sie für Sie gut oder schlecht ausgeht. Meist kann man noch so lange hin und her überlegen und trifft dann doch eine Bauchentscheidung, da diese immer gleich bleibt, wo hingegen die Kopfentscheidung sich, wie eine Fahne im Wind verhält.

Entscheidung treffen

Sind Sie es leid, sich mit dem ständigen hin und wieder verrückt zu machen?

Wollen Sie endlich eine Entscheidung treffen?

Möchten Sie Ihrem Bauch mehr Vertrauen schenken?

Dann probieren Sie doch eine der folgenden 5 Methoden aus, um leichter die für Sie richtige Entscheidung zu treffen.

1. Schlafen Sie eine Nacht darüber

 

Wenn Sie eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen haben, schlafen Sie eine Nacht darüber. Im Schlaf haben die Gedanken Zeit zur Ruhe zu kommen. Eindrücke, Gedanken, Erlebnisse und Zusammenhänge des Tages werden reflektiert und sortiert. So werden nach dem Schlafen meist leichter Entscheidungen getroffen.

2. Werfen Sie eine Münze

 

Dieser Rat klingt erst einmal recht plump, doch steckt mehr dahinter, als man zuerst glauben mag. Wenn Sie gar nicht weiterkommen, dann formulieren Sie die Frage in eine ja oder nein Frage um, werfen Sie die Münze und bevor Sie nachschauen, ob es Kopf oder Zahl ist, fragen Sie sich, auf welches Ergebnis Sie hoffen, so wird Ihnen klar, was Sie wirklich wollen. Ist es aber tatsächlich so, dass Sie selbst jetzt noch nicht wissen, was Sie hoffen und was Sie wollen, lassen Sie das Schicksal für sich entscheiden.

3. Pro und Contra

 

Machen Sie eine Pro und Contra Liste, schreiben Sie alles auf, was für und dagegen spricht und entscheiden Sie sich für das Ergebnis, was mehr Punkte aufweist. Meist kommt man gar nicht dazu die Liste abzuschließen, da man währenddessen schon merkt wohin man im Grunde tendiert.

4. Meditation

 

Ähnlich wie der Schlaf hilft auch eine Meditation, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und zu ordnen. Nicht zwangsläufig muss man eine Meditation im Liegen oder Sitzen durchführen. Atmen Sie tief ein und aus, folgen Sie bewusst Ihrem Atem. Wenn Sie ruhiger geworden sind, fragen Sie sich selbst, was Sie wirklich wollen.

5. Kinesiologie

 

In der Kinesiologie geht man davon aus, dass der Mensch von Grund auf ehrlich ist und Lügen ihn schwächen. Demnach ist ein angespannter Muskel bei der Wahrheit stark und bei einer Lüge schwach. Probieren Sie es einfach einmal aus. Daumen und Zeigefinger berühren sich, sagen Sie nun die Wahrheit und versuchen Sie, Daumen und Zeigefinger auseinanderzuziehen. Bei der Wahrheit wird der Muskel stark bleiben und Sie können die Finger, auch wenn Sie sich noch so anstrengen nicht auseinanderziehen. Formulieren Sie dann eine Lüge und versuchen Sie es ein zweites Mal. Sie werden sehen, der Muskel wird nachgeben, entweder es fühlt sich schwächer an oder Sie können die Finger problemlos auseinanderziehen. Nehmen Sie nun die erste Wahlmöglichkeit und nachfolgend die zweite Wahlmöglichkeit. Wenn die Finger fest aufeinander bleiben, haben Sie Ihre Antwort.

Denken Sie bitte immer daran, egal welche Entscheidung Sie auch treffen, es wird immer die Bessere sein, als gar keine zu treffen.

 

 

Also trauen Sie sich!

Titelbild: 2M media/Shutterstock.com

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