Training nach einer Erkrankung – worauf sollte man achten?

von | 12.05.2021 | Gesundheit - was ist gesund?

Wie Sie nach einer Erkrankung wieder in das Training einsteigen können.

Die Corona-Pandemie bestimmt seit einigen Monaten unser aller Leben, neben der Krankheit an sich, machen uns die Ladenschließungen, Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren zu schaffen. Viele Freizeitaktivitäten sind momentan einfach nicht möglich, was bleibt ist die Bewegung. Doch bei diesem nasskalten Wetter fängt man sich nur zu leicht eine Erkältung ein. Bei einer Erkältung sowie bei einer überstandenen Corona – Erkrankung gilt, Sport ist erst einmal tabu! Denn wer sich nicht schont, könnte die Erkrankung verschlimmern, verschleppen oder gar eine Herzmuskelentzündung entwickeln. Deswegen ist es, gerade bei einer fieberhaften Erkrankung wichtig auch wirklich das Bett zu hüten.

Wer krankheitsbedingt einige Tage flach liegt, möchte schnell wieder ins Training einsteigen, um keinen Trainingsabfall zu riskieren. Viele versuchen die verpassten Trainingsstunden direkt nachzuholen, um dort anzusetzen, wo das Training unterbrochen wurde. Doch sollte vor dem Abklingen aller Symptome kein Sport getrieben werden. Bei einer Corona-Erkrankung oder einer fieberhaften Erkrankung sollte selbst nach Abklingen aller Symptome noch eine längere Pause eingelegt werden. Bei einer Entzündung des Herzens oder der Lunge sollten einige Wochen oder sogar Monate auf das Training verzichtet werden.

Auch Medikamente sollten nicht mehr eingenommen werden, wenn das Training wieder aufgenommen wird, da der Körper durch die Medikamenteneinnahme noch mit der Genesung beschäftigt ist.

Stress - innere Balance - innere Ruhe

SFIO CRACHO/Shutterstock.com

Durch die Schonung beugen Sie einem längeren Verlauf oder einer Verschlimmerung der Erkrankung vor, womit sich die Schonung auf jeden Fall lohnt und nicht belächelt werden sollte. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie für den Trainingswiedereinstieg bereit sind, holen Sie einen Rat bei Ihrem Arzt ein. Durch einen Check-up beim Arzt erhalten Sie an Sicherheit, denn selbst die Trainingspause verspricht leider keine vollständige Risikofreiheit.

Trainingsbeginn nach der Erkrankung

Wer dann mit dem Training wieder beginnt, sollte mit einem moderaten, leichten Training anfangen und sich nur langsam steigern. So geben Sie Ihrem Körper genügend Zeit, um sich wieder an die Belastung des Trainings zu gewöhnen. Wodurch die Trainingsbelastung auch als positiver Reiz angesehen wird und nicht als Überlastung. Sollten Sie während dem Training feststellen, dass Sie sich noch nicht fit fühlen, gönnen Sie Ihrem Körper weitere drei bis sieben Tage Ruhe, um dem Körper die nötige Zeit der Regeneration zu bieten und einer erneuten Erkrankung vorzubeugen.

Wie lässt sich ein krankheitsbedingtes ausgefallenes Training nachholen?

Gar nicht!

Streching

Wer sofort wieder das alte Trainingspensum aufnimmt oder gar die Intensität noch anhebt, um etwas nachzuholen, riskiert nicht nur einen Muskelkater, er steigert auch das Risiko eines Erkrankung-Rückfalls. Wichtig ist hier eine Neustrukturierung des Trainings und Geduld. Denn der Körper benötigt in etwa dieselbe Zeit zum Erreichen des alten Pensums, wie pausiert wurde. Gerade zum Wiedereinstieg eignen sich statische sowie dynamische Dehnübungen besonders gut. Planen Sie zwischen den Trainingseinheiten mindestens einen Ruhetag ein und warten Sie mit einer intensiveren Trainingseinheit in jedem Fall wenigstens zwei besser noch vier Wochen.

Trainingserfolg

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Wenn Sie es nicht übertreiben und das Training langsam steigern, sollten Sie bald wieder Ihr altes Niveau erreichen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Trainingswiedereinstieg.

Titelbild: TierneyMJ/Shutterstock.com

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