Lassen Sie die Ablenkung hinter sich!

 

Immer dann, wenn die gesamte Aufmerksamkeit auf einem Projekt liegen sollte, kommt die Ablenkung um die Ecke und zerstreut jeden klaren Gedanken. Sie sind gerade mit lesen beschäftigt, da fällt draußen vor Ihrem Fenster ein Blatt vom Baum und Sie schauen wie gebannt zu, können Ihren Blick nicht abwenden und Ihre Gedanken machen Pause. Wenn Sie etwas auswendig lernen, denken Sie plötzlich über die Einkaufliste nach und grübeln was Sie morgen zum Mittagessen essen wollen. Sie arbeiten ein Konzept aus, auf dem Smartphone erscheint eine Nachricht und Schwups sind Sie am Lesen.

Kommt auch Ihnen das bekommt vor?

Man nimmt sich vor, die gesamte Aufmerksamkeit zu bündeln, doch ins geheim wartet man nur auf die Ablenkung. Dieses Verhalten ist so nervig, kostet so viel Zeit und doch macht man es jedes Mal aufs Neue wieder und immer wieder.

Warum macht man sich selbst so einen Stress?

Meist geschieht dies aus einer tiefen Angst heraus versagen zu können, statt sich der Aufgabe zu stellen, wird ihr ausgewichen. Wenn Sie dagegen Ihre Erwartungen an sich selbst loslassen, wird sich die Angst auflösen und Sie können sich Ihrem Vorhaben wieder voll und ganz widmen.

Konzentration

Syda Productions/Shutterstock.com

Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie machen die Steuer, Sie setzen sich daran und nichts lenkt Sie ab. Kein vor sich herschieben, kein ich mache noch schnell das und das. Sie setzten sich daran und bleiben tatsächlich sitzen, bis die Steuer komplett fertig ist.

Wie senkt man die Erwartung an sich selbst?

 

Hierfür gibt es zwei ganz simple Übungen:

1. Übung

Nehmen Sie einen Zettel und einen Stift zur Hand und schreiben Sie Ihre Erwartung an sich selbst darauf auf.

Stellen Sie sich vor, wie Sie Ihre Erwartung auf den Zettel übertragen.

Entscheiden Sie sich bewusst dafür, die Erwartungen an sich selbst loszulassen.

Zünden Sie nun den Zettel mit einem Streichholz, Feuerzeug oder einer brennenden Kerze an. Verbrennen Sie den ganzen Zettel, bis nur noch Asche übrig bleibt.

2. Übung

Atmen Sie einmal tief ein und wieder aus und stellen Sie sich dann vor bei jedem Ausatmen alle Erwartungen an sich selbst auszuatmen. Atmen Sie tief ein und wieder aus und atmen Sie dabei alle Erwartungen aus.

Wie lässt man aber nun die Ablenkung hinter sich?

1.

Sorgen Sie für Ruhe

Suchen Sie sich eine ruhige Ecke, wo Sie ungestört arbeiten können.

 

2.

Formulieren Sie Ihre Ziele

Erstellen Sie einen Plan, mit all den kleinen und großen Schritten, die Sie an Ihr Ziel führen.

Malen Sie sich in Gedanken aus, dass Sie Ihr Ziel schon erreicht haben und gehen Sie die Schritte nacheinander zurück, die Sie an Ihr Ziel geführt haben.

Schrieben Sie sich alles auf.

 

3.

Erstellen Sie eine To Do Liste

Schreiben Sie alles auf die Liste, was Sie erledigen müssen, um Ihr Ziel zu erreichen.

 

4.

Haken Sie jeden Punkt der To Do Liste ab.

Durch das Abhaken behalten Sie den Überblick. Außerdem tut es gut, zu sehen was alles schon erledigt wurde und was noch ansteht.

 

5.

Feiern Sie jeden Teilerfolg und mag er noch so klein sein.

Wenn Sie sich für jeden Teilerfolg eine kleine Aufmerksamkeit für sich einfallen lassen, macht das Erreichen der Ziele mehr Spaß.

 

6.

Planen Sie Pausen mit ein.

Um Konzentrationsstörungen vorzubeugen, legen Sie zwischendurch immer wieder Ruhepausen ein.

 

7.

Schalten Sie Ihr Handy aus.

Schalten Sie Ihr Handy auf lautlos oder besser noch ganz aus, so werden Sie weniger durch eingehende Nachrichten und Anrufe in Versuchung gebracht sich ablenken zu lassen.

 

8.

Machen Sie sich Notizen.

Sollten Sie einen Geistesblitz bekommen, dann machen Sie sich kurz eine Notiz und arbeiten Sie dann Ihre To Do Liste weiter ab.

 

9.

Meiden Sie alle Zeitfresser,

wie WhatsApp, Facebook, Instagram, YouTube…

Auch wenn Sie sich vornehmen nur kurz reinzuschauen, nur eine Nachricht zu schreiben oder einen Post zu lesen, es wird nicht dabei bleiben. Deswegen schieben Sie es nach hinten und erledigen Sie zuerst Ihre Aufgaben.

Was wenn mich trotz allem die Ablenkung überkommt?

Wenn eine Ablenkung auftaucht und Sie von Ihrem Weg abbringt, dann lassen Sie Ihre Erwartungen und Ängste los, sammeln Sie sich einen Augenblick, denken Sie an Ihre Liste und machen Sie weiter.

Entscheiden Sie, was wirklich wichtig ist, lernen Sie zu delegieren und setzten Sie Prioritäten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Titelbild: Creative Travel Projects/Shutterstock.com

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Ablenkung
Stefanie Schmiedeberg
Stefanie Schmiedeberg ist ein systemischer Life und Business Coach. Das Coaching und die Lebensberatung unterstützt Sie dabei, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, eine gesunde Work - Life - Balance herzustellen, zu sich selbst zu finden und all Ihre Wünsche, Ziele und Träume wahr werden zu lassen.

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